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Bachelor Medien und Informationswesen (B.Sc.) |
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Informations- und Medienmärkte sowie Kommunikationstechnik im Umbruch
Multimedia, Internet, Mobilkommunikation oder eCommerce sind Schlagworte des Informationszeitalters. Sie stehen für den tiefgreifenden Wandel in der Medien-, Computer- und Telekommunikationsindustrie. Digitale Medien, multimedial und interaktiv, sind ein zentrales Marktsegment unserer Informationsgesellschaft. Wir verlangen nach der richtigen Information, zur richtigen Zeit am richtigen Ort. "Information just in time" ist der entscheidende Wettbewerbsvorteil für Unternehmen der digitalen Gesellschaft. Vernetzte und mobile Kommunikation schaffen neue Formen des Zusammenlebens und des ortsungebundenen Arbeitens. Die multimediale Informationstechnologie beeinflußt unser Privatleben und unsere Arbeitswelt in ähnlicher Form, wie es die Mikroelektronik in der Vergangenheit getan hat. Produkte und Märkte entstehen durch den Einsatz digitaler Medien in Verbindung mit der über sie übertragenen Information. Ob offline angeboten oder online abrufbar, Informationsprozesse verändern unser Leben nachhaltig und führen zu einer Intensivierung des Wirtschaftens und der Globalisierung durch Datenbanknutzung, verstärktes Marketing und effizientere Marktforschung, Aufbau neuer Vertriebsstrukturen oder Einsatz neuer Technologien. Mit der rasch wachsenden Bedeutung des Wirtschaftsfaktors Information vollzieht sich ein Wandel in der Telekommunikations-, Computer- und Medienindustrie. Dieser Tatsache wurde bereits 1996 mit der Schaffung des Studienganges Medien und Informationswesen an der Hochschule Offenburg Rechnung getragen. |
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Das bereichsübergreifende Konzept Der Studiengang Medien und Informationswesen verwirklicht mit der Verknüpfung von Mediengestaltung, Medienmanagement, Medieninformatik und Medientechnik ein interdisziplinäres Studienkonzept, das dem zunehmenden Bedarf an Experten für Medien und Kommunikation gerecht wird. Er berücksichtigt somit alle Aspekte der modernen Medienwissenschaft. Studienziel ist die Verschmelzung technischen, betriebswirtschaftlichen und gestalterischen Know-Hows zur umfassenden Mediensystemkompetenz. Wir bieten über 100 Studienplätze pro Jahr in modernster Ausstattung an. Gestaltungskompetenz und Analysefähigkeit Eine grundlegende Analysefähigkeit von Medien und Medienprodukten wird durch die Anknüpfung an die Grundlagen der Gestaltungslehre, der Wahrnehmungspsychologie, der Kommunikationswissenschaft, der Medien- und Kommunikationsanalyse erreicht. Dies ermöglicht eine Einführung in die Gestaltung und Analyse von Medienprodukten. Eine spätere Differenzierung erfolgt in der Darstellung unterschiedlicher Gestaltungsprinzipien digitaler Einzelmedien und deren Anwendung im Rahmen von praktischen Arbeiten im Studio. Wirtschaftliche Zusammenhänge und Managementwissen Das wirtschaftliche Grundverständnis wird nach einer kurzen Einführung in spezifischen Veranstaltungen vertieft, die die grundlegenden betriebswirtschaftlichen, strategischen, rechtlichen und organisatorischen Fragen von Medienunternehmen zum Gegenstand haben. Dies führt zu einer branchenspezifischen wirtschaftswissenschaftlichen Basiskompetenz. Technikwissen Die Kompetenzen im Bereich Medientechnik werden ebenfalls mit dem Schwerpunkt auf digitale Medien vermittelt, so dass eine Urteilsfähigkeit unter technischem, gestalterischen und wirtschaftlichen Blickwinkel gewährleistet ist. Medien- und informationstechnische Systeme werden verstanden und können so zielgerichtet eingesetzt werden. Die Möglichkeit der Vertiefung befähigt zur detaillierten technischen Systemplanung. Solide Querschnittskompetenz im Informatiksektor Die dabei notwendige Spezial- und Querschnittskompetenz im Bereich der Informatik wird durch eine umfangreiche grundständige Ausbildung gewährleistet. Das Wissen um den Soft- und Hardwaresektor ist eine der Voraussetzungen für technologische Innovationen im Bereich der digitalen Medien, die den Themenschwerpunkt des Studiengangs bilden. Spezialisierung durch Schwerpunktbildung im Studium Die Wahl von Vertiefungsmodulen aus den vier angebotenen Vertiefungsbereichen ermöglicht den Studierenden eine individuelle Vertiefung gemäß ihren individuellen Neigungen, jeweils passend zum angestrebten Berufsfeld. Berufsfelder Entsprechend der individuellen Studienschwerpunktbildung mit den Vertiefungsmodulen des Hauptstudium erwarten den zukünftigen Medieningenieur vielseitige und interessante Aufgaben im gestalterischen, wirtschaftlichen, technischen oder Informatik-Bereich von Verlagshäusern, Medienagenturen, Audio-Video-Produktionsfirmen oder Dienstleistern im Informations- und Wissensmanagement. Die Entwicklung neuer E-Commerce-Anwendungen, interaktiver DVDs und CD-ROMs, die Realisierung komplexer Netzwerke in der Hochleistungs- und Mobilkommunikation oder planerische Arbeiten im Medienmanagement sind nur Beispiele für ein breit gefächertes Aufgabenspektrum. |
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